Bio-Kontrolle am Bienenhof

kontrolle1Am 24.09.2021 fand am Bienenhof der Bio-Imkerei Obendorfer die jährliche Bio-Kontrolle statt. Unsere Kontrollstelle BIOS war durch 2 Personen vertreten, ergänzt durch einen externen Auditor (Anm.: Bio-Kontrollstellen müssen akkreditiert sein, das bedeutet es wird z.B. durch Auditoren überprüft ob die Kontrollstellen korrekt arbeiten.) Im Zuge der Kontrolle wurde heuer erstmals zusätzlich auch die QHS-Kriterien (Qualitäts- und Herkunftssicherungssystem) für unsere Mitgliedschaft bei der AMA Genussregion geprüft. 

kontrolle2Wie üblich wurden nicht nur die Räumlichkeiten am Bienenhof, sondern auch unser Außen-Lager in Mistelbach, sowie stichprobenartig einige Bienenvölker bei verschiedenen Standorten und sämtliche landwirtschaftlich genutzte Flächen, z.B. für Bio-Luzerne (Heu für unsere Schafe), besichtigt. 

Im Bereich der Bio-Kontrolle sind vor allem die Tierhaltung, Futtermittel, Bodenbearbeitung und der Einsatz von Düngemittel relevant. Weiters wird darauf geachtet, dass eine exakte Trennung zwischen biologischer und konventioneller Produktion erfolgt (sofern vorhanden) oder dass nur die bei Bio erlaubten Zusatzstoffe bei der Herstellung von Bio-Lebensmitteln eingesetzt werden. Eine Kontrolle der Mengenflüsse zeigt, ob die als biologisch gekennzeichneten Produkte aus biologischer Produktion stammen.

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Packbänder aus 100 % recyceltem Kunststoff für Onlineversand

FO2109220002Auf unserer ständigen Suche nach Möglichkeiten, wie wir den Betrieb noch umweltgerechter führen können, sind wir zuletzt auf Packbänder aus 100 % recyceltem Kunststoff mit Rollenkern aus recyceltem Karton gestoßen. Beim Preisvergleich haben wir festgestellt, dass diese mit etwa 5-fachen Kosten zu Buche schlagen. Warum wir trotzdem ab sofort möglichst alle Pakete mit Bestellungen aus dem Webshop damit verpacken?

Einfach, weil uns das die Umwelt wert ist!

Was wir bei Blütengold sonst noch in Sachen Nachhaltigkeit unternehmen, können Sie hier nachlesen.

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Mit Imker-App auf der Überholspur

appscannerIn der Imkerei, wie in der Landwirtschaft allgemein, trifft heute alte Tradition auf moderne Technik. Der Spruch, "Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit", hat in unsererem schnelllebigen und fordernden Zeitalter mehr Gewicht denn je. Entdeckelungsmaschinen, Schleudern, Wachsschmelzer, Hebe- und Transportgeräte und viele weitere Errungenschaften erleichtern das Leben in den unterschiedlichsten Bereichen. Wenn es um Leistungsfähigkeit, Genauigkeit und Gesundheit geht, führt für den engagierten Bienenzüchter kein Weg an der technologischen Entwicklung vorbei.

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Imkermeister Franz Obendorfer ist neuer Belegstellenleiter

hgMit 25. Februar wurde Imkermeister Franz Obendorfer vom NÖ Imkerverband zum Leiter der Belegstelle Hirschgrund im Mistelbacher Stadtwald ernannt. Er hat schon seit einigen Jahren die Arbeiten des Belegstellenleiters gemeinsam mit Imkermeister Anton Schleining, der seit mehr als drei Jahrzehnten diese Aufgabe inne hatte, verrichtet. Der Belegstellenleiter plant unter anderem die Vorbereitungen der jeweiligen Saison (Öffnungszeiten, Drohnenlinien, Pflege der Liegenschaft, Leimringe bei Ameisenbefall, Wassertränken usw.). Darüber hinaus ist er für die Kontrolle der Bienenvölker im sechs Kilometer großen Schutzkreis der Belegstelle auf Carnica verantwortlich und arbeitet eng mit dem Zuchtreferenten des Landesverbandes zusammen.

vertrag noeivDie Belegstelle Hirschgrund wurde am 21. Mai 1939 von ÖR Guido Sklenar gegründet und war seit dem eine sehr wichtige Institution der Bienenzucht in Niederösterreich. Die Sklenarbiene wird bis heute als besonders sanftmütige und fleißige Biene geschätzt und ist beinahe in jedem Land der Welt bekannt.

 

 

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Voller Einsatz für die Bienengesundheit

afbprobenDie Bienengesundheit ist für uns das Wichtigste. Ohne vitale Bienen gibts keinen Honig und so auch für unsere Imkerei kein wirtschaftliches Überleben. Deshalb sammeln wir jedes Jahr Bienenwachs - Proben für Laboruntersuchungen. Sogennante Stockwindeln unter den Bienenstöcken fangen herabfallende Wachsbrösel und sonstiges Gemülle auf. Diese Proben senden wir dann in ein Labor und lassen dort zum Beispiel auf die Bienenseuche "Amerikanische Faulbrut" untersuchen. So erhalten wir einen Einblick in Vorgänge im Stock, sowie Größe und Gesundheit des Bienenvolks. Mit den Ergebnissen haben wir zeitig in der Saison einen guten Überblick, können - wenn notwendig - Maßnahmen planen und erhalten ein Gesundheitszeugnis.

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