Mit Imker-App auf der Überholspur

appscannerIn der Imkerei, wie in der Landwirtschaft allgemein, trifft heute alte Tradition auf moderne Technik. Der Spruch, "Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit", hat in unsererem schnelllebigen und fordernden Zeitalter mehr Gewicht denn je. Entdeckelungsmaschinen, Schleudern, Wachsschmelzer, Hebe- und Transportgeräte und viele weitere Errungenschaften erleichtern das Leben in den unterschiedlichsten Bereichen. Wenn es um Leistungsfähigkeit, Genauigkeit und Gesundheit geht, führt für den engagierten Bienenzüchter kein Weg an der technologischen Entwicklung vorbei.

Ein Punkt der in vielen Lebensbereichen schon lange omnipräsent ist, dringt nun zunehmend auch in die Imkerei vor: die Smartphone-App! Es ist die Unzahl an Aufzeichnungen, die einem Imker die Zeit förmlich wegfrisst. Stockkarten, Zuchtpläne, Ernteprotokolle, Terminkalender, Lagerlisten, Varroakontrollen-/Behandlungen und noch vieles mehr gilt es täglich zu managen. Wer nur ein wenig technikaffin ist, kommt da schnell auf die Idee, sich eine App downzuloaden, die bei der Arbeit Erleichterung schaffen soll. Nun ist der Markt (das Internet) groß und viele Angebote decken nur einen kleinen Teil der Anforderungen ab, oder sind ungenügend entwickelt. Es setzt schon ein gutes Verständnis der Tätigkeiten und Bedürfnisse des Imkers voraus, um als Software-Schmiede ein gutes Produkt zu entwicklen.

Deshalb haben wir in den vergangenen Monaten gesucht und getestet und wurden schließlich bei BeeInTouch fündig. Die Software basiert auf mehreren Säulen. Im Büro arbeitet man mit einer Web-Application, untwegs mit einer - auch offline funktionsfähigen - Smartphone-App (Android u. IOS). Für unseren Betrieb ist vor allem die Leistungsprüfung in der Zuchtarbeit eines der Kapitel mit dem größten Aufzeichnungsaufwand. Zugegeben, in diesem Bereich waren noch nicht alle unserer Anforderungen von Beginn an entsprechend vorhanden. Aber wir geben viel Feedback und die app reederei hört zu. So hat sich die App binnen kürzester Zeit zu einem unserer wertvollsten Werkzeuge entwickelt. Natürlich muss man auch betriebsinterne Abläufe etwas darauf abstimmen. Aber Stillstand ist ohnehin nicht angesagt, siehe erster Absatz. Man muss kein Mathematiker sein, um zu errechnen, das die Kosten (ab 5 Völkern, davor gratis) durch enorme Zeitersparnis schnell hereingespielt sind. Und mit Augenzwinkern meinen wir abschließend "Was nichts kostet ist (häufig) auch nichts wert!". 

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Imkermeister Franz Obendorfer ist neuer Belegstellenleiter

hgMit 25. Februar wurde Imkermeister Franz Obendorfer vom NÖ Imkerverband zum Leiter der Belegstelle Hirschgrund im Mistelbacher Stadtwald ernannt. Er hat schon seit einigen Jahren die Arbeiten des Belegstellenleiters gemeinsam mit Imkermeister Anton Schleining, der seit mehr als drei Jahrzehnten diese Aufgabe inne hatte, verrichtet. Der Belegstellenleiter plant unter anderem die Vorbereitungen der jeweiligen Saison (Öffnungszeiten, Drohnenlinien, Pflege der Liegenschaft, Leimringe bei Ameisenbefall, Wassertränken usw.). Darüber hinaus ist er für die Kontrolle der Bienenvölker im sechs Kilometer großen Schutzkreis der Belegstelle auf Carnica verantwortlich und arbeitet eng mit dem Zuchtreferenten des Landesverbandes zusammen.

vertrag noeivDie Belegstelle Hirschgrund wurde am 21. Mai 1939 von ÖR Guido Sklenar gegründet und war seit dem eine sehr wichtige Institution der Bienenzucht in Niederösterreich. Die Sklenarbiene wird bis heute als besonders sanftmütige und fleißige Biene geschätzt und ist beinahe in jedem Land der Welt bekannt.

 

 

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Voller Einsatz für die Bienengesundheit

afbprobenDie Bienengesundheit ist für uns das Wichtigste. Ohne vitale Bienen gibts keinen Honig und so auch für unsere Imkerei kein wirtschaftliches Überleben. Deshalb sammeln wir jedes Jahr Bienenwachs - Proben für Laboruntersuchungen. Sogennante Stockwindeln unter den Bienenstöcken fangen herabfallende Wachsbrösel und sonstiges Gemülle auf. Diese Proben senden wir dann in ein Labor und lassen dort zum Beispiel auf die Bienenseuche "Amerikanische Faulbrut" untersuchen. So erhalten wir einen Einblick in Vorgänge im Stock, sowie Größe und Gesundheit des Bienenvolks. Mit den Ergebnissen haben wir zeitig in der Saison einen guten Überblick, können - wenn notwendig - Maßnahmen planen und erhalten ein Gesundheitszeugnis.

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Neues Jahr - neue Metsorten

neusortenmetGut Ding braucht Weile heißt ja schon ein altes Sprichwort. Was es außer viel Zeit noch braucht, um außerordentlich guten Honigwein zu erzeugen ist: erstklassige Zutaten! Für die beiden neuen Sorten Met haben wir uns natürlich an diese Spielregeln gehalten. 

Neben Wasser ist die wichtigste Hauptzutat bei der Met-Erzeugung der Honig. Schon hier verwenden wir unseren Blütengold® Bio Blütenhonig und zwar keine Reste oder bereits gärige, mindere Qualitäten, sondern nur hochwertigen Honig, wie wir ihn auch auf unserem Frühstücksbrot lieben. Wenn man bei den Zutaten spart, darf man auch kein exzellentes Endprodukt erwarten. Darum vertrauen wir bei den Früchten für unsere beiden neuen Sorten Himbeer-Met und Heidelbeer-Met einem langjährigen Partner von uns: Biobeerengarten Hummel. Seit 30 Jahren widmet sich Familie Hummel aus Loosdorf im Weinviertel dem Beerenobst, der Betrieb ist seit 2005 biozertifiziert und somit der ideale, regionale Ansprechpartner für uns.

Haben wir den Metansatz mit ausgewählter Reinzuchthefe gestartet, beobachten wir den Verlauf der Gärung genau. Nach einigen Wochen ist es Zeit, den Honigwein von der abgestorbenen Hefe zu trennen und Süße und Säure nachzujustieren. Danach pumpen wir den Met in unseren Weinkeller, wo er dann einige Monate Reifelagerung vor sich hat. Hier findet eine natürliche Trennung von Trubstoffen statt und es entwickelt sich ein runder, harmonischer Geschmack. Durch Schönen und Filtration werden dem Honigwein schließlich nochmals die kleinsten Trübungsteilchen entzogen. Eine letzte Filtration im Zuge der sterilen Flaschenflüllung entfernt verbliebe Keime. Ein zeitgemäßer Schraubverschluss sichert den großartigen Geschmack bis zuletzt.

Und jetzt... freuen wir uns, wenn wir euch neugierig machen konnten. Hier gehts in den Shop!

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Neues Gütesiegel "AMA Genuss Region" für Bio-Imkerei Obendorfer

AMA GENUSS REGION Zertifizierung für Bio-Imkerei ObendorferDas neue Gütesiegel AMA GENUSS REGION ist wie das AMA-Gütesiegel und das AMA-Biosiegel ein offiziell anerkanntes Zeichen und gilt als Nachweis für garantiert geprüfte Qualität und nachvollziehbare regionale Herkunft. Vertrauen in Lebensmittel wird gesichert, wenn zuverlässig drinnen ist, was drauf steht. Eine österreichweite gemeinsame Basis für die Auszeichnung  sind die Richtlinien für das von der EU anerkannte Qualitäts- und Herkunftssicherungssystem. "Für uns war sofort klar, dass wir an dieser Zertifizierung teilnehmen werden. Wir arbeiten stetig an der hohen Qualität unserer Produkte und mit dem Gütesiegel können wir das unseren Kunden auch beweisen.", sagt Imkermeister Franz Obendorfer. 

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