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Dieser Frage geht Imkermeister Ing. Franz Obendorfer derzeit im Rahmen seiner Masterarbeit an der CU Hochschule Kärnten nach. Dazu läuft im Zeitraum von 8. September bis 20. Oktober 2026 unter honigumfrage.at eine österreichweite Onlinebefragung, in der Honigkonsument*innen angeben können, welche Nachhaltigkeitsinformationen beim Honigkauf für sie relevant sind und welche Formen der digitalen Bereitstellung sie als als sinnvoll wahrnehmen.
Teilnehmen können Personen ab 18 Jahren, die in Österreich leben, Honig selbst kaufen oder beim Honigeinkauf mitentscheiden. Die Teilnahme dauert etwa 10–15 Minuten.
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Das Weinviertel erlebt derzeit einen Sommer der Extreme. Bereits im ersten Halbjahr fiel in der Region stellenweise 30 bis 50 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Durchschnitt. Der außergewöhnlich heiße und trockene Juli hat die Situation weiter verschärft. Die anhaltende Trockenheit hinterlässt auch in der Imkerei deutliche Spuren. Viele Pflanzen beenden ihre Blüte früher oder können kaum noch Nektar liefern. Damit fehlt den Bienenvölkern eine wichtige Nahrungsquelle – und für die Imkereien fallen die Honigernten teilweise deutlich geringer aus.
Gleichzeitig werden die Arbeiten an den Bienenvölkern zur körperlichen Belastungsprobe. Schutzkleidung, schwere Honigräume und intensive Sonneneinstrahlung machen jede Kontrolle an den Bienenständen anstrengend. Viele Arbeiten müssen deshalb auf die frühen Morgenstunden oder in die Nacht verlegt oder auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt werden.
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Derzeit stehen die Sonnenblumen in voller Blüte und bieten unseren Bienen noch einmal ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Gleichzeitig nähert sich das Bienenjahr langsam seinem Ende – eine wichtige und arbeitsreiche Zeit in unserer Bio-Imkerei.
Wir kontrollieren die Bienenvölker regelmäßig und achten dabei besonders auf ihre Stärke, Vitalität und Entwicklung. Bei ausgewählten Völkern tauschen wir ältere Königinnen gegen junge Reinzuchtköniginnen aus und schaffen damit gute Voraussetzungen für die kommende Saison.
Parallel dazu bereiten wir uns auf die letzte Honigernte des Jahres vor. Anschließend beginnt die wichtige Phase der Varroabehandlung. Dabei setzen wir auch heuer wieder vorrangig auf Hyperthermie, also die gezielte Behandlung der Bienenbrut mit Wärme.
Die Arbeiten der kommenden Wochen tragen wesentlich dazu bei, dass unsere Bienenvölker gut versorgt und vital in den Herbst und später in den Winter starten.
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Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht nur biologische Bienenhaltung, erneuerbare Energie oder regionale Kreisläufe. Nachhaltigkeit zeigt sich auch in vielen kleinen Entscheidungen des betrieblichen Alltags. Deshalb haben wir in unserer Bio-Imkerei einen weiteren Schritt gesetzt und unsere Dokumentenverwaltung deutlich stärker digital organisiert.
Rechnungen, Lieferscheine, Bestellungen und viele interne Unterlagen werden künftig papierärmer verwaltet. Dadurch reduzieren wir unnötige Ausdrucke, sparen Ablageplatz und können Dokumente im Arbeitsalltag schneller finden und bearbeiten. Gerade in einem kleinen Betrieb ist eine gute Übersicht wichtig, weil viele Aufgaben parallel laufen: Imkerei, Verarbeitung, Verkauf, Versand, Büroarbeit und Kundenkommunikation greifen eng ineinander.
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