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Die neue Herkunftskennzeichnung für Honig bringt einen wichtigen Fortschritt für Transparenz, Konsumentenschutz und die heimische Imkerei. Künftig müssen bei Honigmischungen alle Ursprungsländer sowie ihre jeweiligen Prozentanteile klar am Etikett angegeben werden. Damit fällt die bisher wenig aussagekräftige Sammelbezeichnung „Mischung von Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern“ weg. Das hilft Konsumentinnen und Konsumenten, bewusster einzukaufen, und stärkt gleichzeitig das Vertrauen in regionale Qualität. Für österreichische Imkerinnen und Imker ist das ein bedeutender Schritt zu mehr Fairness am Markt, besserer Sichtbarkeit ihrer Arbeit und einem klareren Unterschied zu anonymen Importprodukten. Die neuen Regeln gelten ab 14. Juni 2026.
Link zur Presseaussendung von Biene Österreich.
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Die Fachtagung des Österreichischen Erwerbsimkerbunds gilt seit vielen Jahren für Imker in ganz Europa als eine der wichtigsten Veranstaltungen. Eine große Messe mit allen relevanten Händlern, Produzenten und Interessensvertretern, Fachvorträge am laufenden Band und die Möglichkeit, das Who is Who der Szene persönlich zu treffen.
Imkermeister Franz Obendorfer ist Mitglied im ÖEIB und war selbstverständlich auch heuer wieder vor Ort in Wels dabei. Es war ein toller Tag mit Gelegenheit, viele Freundschaften und Kontakte zu pflegen und spannenden Vorträgen zu lauschen. Highlight waren Informationen zur Bedrohung durch die Tropilaelaps-Milbe, sowie eine Studienpräsentation zum CO₂-Fußabdruck von österreichischem Honig.
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Über die Wintermonate hat Imkermeister Obendorfer einen neuen Vortrag über Gudio Sklenars Lebenswerk zusammengestellt. Er hat dazu viele Details aus der Geschichte der berühmten Sklenarbiene, sowie bisher völlig unbekannte Fotos ausgegraben. Die Recherchen haben sich definitiv ausgezahlt! Am 21. Februrar 2026 erwartet die Besucher der Premiere in Seebarn eine spannende Präsentation mit Einblicken in das Leben und Wirken eines der größten Bienenzüchters der Geschichte.
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Die alljährliche Vorsorgeuntersuchung unserer Bienenvölker auf Amerikanische Faulbrut (anzeigepflichtige Bienenseuche) ist ein zentraler Baustein für eine gesunde Imkerei. Diese hochansteckende, bakterielle Brutkrankheit kann sich sonst unbemerkt ausbreiten und ganze Bestände gefährden, wenn sie nicht frühzeitig erkannt wird. Regelmäßige Untersuchungen ermöglichen es uns aber, Infektionen bereits im Anfangsstadium festzustellen und gezielt Maßnahmen zu ergreifen, bevor größere Schäden entstehen.
Wir sammeln dazu eine Gemüllprobe (nur Wachsbrösel, ohne tote Bienen) vom Boden in jedem Volk ein, machen daraus eine Sammelprobe pro Stand und senden diese an ein spezialisiertes Labor. Dort werden Kulturen angesetzt und die Proben analysiert. Im besten Fall - wie bisher jedes Jahr - erhalten wir einige Wochen später einen negativen Befund (Anm.: Das ist in diesem Fall für uns positiv, weil die Seuche nicht nachweisbar war).


