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Derzeit stehen die Sonnenblumen in voller Blüte und bieten unseren Bienen noch einmal ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Gleichzeitig nähert sich das Bienenjahr langsam seinem Ende – eine wichtige und arbeitsreiche Zeit in unserer Bio-Imkerei.
Wir kontrollieren die Bienenvölker regelmäßig und achten dabei besonders auf ihre Stärke, Vitalität und Entwicklung. Bei ausgewählten Völkern tauschen wir ältere Königinnen gegen junge Reinzuchtköniginnen aus und schaffen damit gute Voraussetzungen für die kommende Saison.
Parallel dazu bereiten wir uns auf die letzte Honigernte des Jahres vor. Anschließend beginnt die wichtige Phase der Varroabehandlung. Dabei setzen wir auch heuer wieder vorrangig auf Hyperthermie, also die gezielte Behandlung der Bienenbrut mit Wärme.
Die Arbeiten der kommenden Wochen tragen wesentlich dazu bei, dass unsere Bienenvölker gut versorgt und vital in den Herbst und später in den Winter starten.
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Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht nur biologische Bienenhaltung, erneuerbare Energie oder regionale Kreisläufe. Nachhaltigkeit zeigt sich auch in vielen kleinen Entscheidungen des betrieblichen Alltags. Deshalb haben wir in unserer Bio-Imkerei einen weiteren Schritt gesetzt und unsere Dokumentenverwaltung deutlich stärker digital organisiert.
Rechnungen, Lieferscheine, Bestellungen und viele interne Unterlagen werden künftig papierärmer verwaltet. Dadurch reduzieren wir unnötige Ausdrucke, sparen Ablageplatz und können Dokumente im Arbeitsalltag schneller finden und bearbeiten. Gerade in einem kleinen Betrieb ist eine gute Übersicht wichtig, weil viele Aufgaben parallel laufen: Imkerei, Verarbeitung, Verkauf, Versand, Büroarbeit und Kundenkommunikation greifen eng ineinander.
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Es dauerte gerade einmal 5 Minuten und ein erneutes Extremwetterereignis hat am 21. Juni 2026 am frühen Abend bei uns sprichwörtlich alles auf den Kopf gestellt. Unsere Selbstbedienungs-Hütte hat einem Hurricane-ähnlichen Starkregen mit Hagel und Sturmböen über Wilfersdorf leider nicht standgehalten. Dabei hatten wir im Vergleich zu anderen Bürger*innen noch Glück, denn Betrieb samt Dach und PV-Anlage wie auch die Bäume blieben weitgehend ohne Schäden.
Das sind keine Zufälle, das sind die Auswirkungen von menschengemachten Veränderungen des Klimas. Allein heuer kommt noch einiges auf uns zu, das lässt sich für Menschen mit landwirtschaftlichem Bezug ohne jeglichen Zweifel voraussagen. Ein aktueller Blick auf unsere ausgetrockneten Felder reicht. Wir müssen endlich aufwachen und schnellstens umdenken.
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Gestern fand der traditionelle "Tag der offenen Tür auf der Belegstelle Hirschgrund" statt und in seiner Funktion als Belegstellenleiter durfte Imkermeister Franz Obendorfer zahlreiche Gäste begrüßen. Die Veranstaltung bot auch eine Gelegenheit, über die oftmals einseitige öffentliche Diskussion zur vermeintlichen Nahrungskonkurrenz zwischen Wild- und Honigbienen zu sprechen. Er hob dabei besonders die Bemühung der Imker*innen für eine diverse Umwelt hervor und machte als Kernproblem vielmehr Verlust von Nahrungsangebot für Insekten durch Bodenversiegelung aus.
Die Stadtgemeinde Mistelbach war durch Stadtrat Fröhlich und Gemeinderat Fichtinger vertreten und seitens des NÖ Imkerverbandes waren Vizepräsident DI Messner und Zuchtreferent IM Fuchs unter den Gästen. Bis in die späten Nachmittagsstunden wurde angeregt diskutiert und mit frisch gezapftem Bier und handgemachter Honiglimonade angestoßen.
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