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Wie beim Wolf und Bären gibt es auch beim Bienenfresser zwei Seiten. Der Vogelfreund freut sich über den bunten Vogel aus Afrika, für den Imker jedoch bedeutet das Tier nur eine weitere Herausforderung. Der Bienenfresser kommt bereits im Frühsommer hier an und beginnt sein Brutgeschäft. In der Zeit beginnt die Bienenzucht und sowohl Königinnen auf dem Hochzeitsflug, als auch Drohnen zählen zur bevorzugten Nahrung. Der Name ist sozusagen Programm.
Die Arbeits- und Produktionsbedingungen in der Honig - Branche sind schwierig genug. Spätfröste, Hitzewellen und Trockenheit, Zuwanderung von Schädlingen und Parasiten, Vandalismus und vieles mehr machen uns das Leben schwer. Mir persönlich blutet das Herz, wenn ich bei fast allen unseren Standorten im Weinviertel das "Buffet" miterleben muss. Da fehlt mir schlichtweg das Verständnis, warum diese Kolonien gefördert werden. Was genau trägt der Bienenfresser zur Sicherung der heimischen Ernährungsversorgung bei?
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Am vergangenen Samstag (17. Juni) fand der alljährliche Tag der offenen Tür auf der Belegstelle Hirschgrund statt. Wie 2022 erstmals erprobt wurde dieser Veranstaltung auch gleich der Bezirksimkertag angeschlossen. Die Obfrau der Bezirksgruppe Mistelbach des Niederösterreichischen Imkerverbandes konnte rund 50 interessierte Gäste begrüßen. Darunter befanden sich unter anderem der Präsident des NÖIV IM Ing. Josef Niklas, sein Stellvertreter DI Wolfgang Messner, der Kassier Mag.(FH) Günter Hödl, in Vertretung des Bürgermeisters der Ortvorsteher von Mistelbach Herbert Eidelpes und mehrere Obleute der Ortsvereine. Neben dem aktuellen Belegstellenleiter IM Ing. Franz Obendorfer und den Belegstellenwarten Anni und Johann Sarrer konnte auch der Belegstellenleiter in Ruhe IM Anton Schleining begrüßt werden.
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Am Samstag, den 13. 05. 2023 durften wir beim Mitglieder-Familienfest der NÖ Landarbeiterkammer in der Natur im Garten-Erlebniswelt DIE GARTEN TULLN eine Station zum Thema Bienen/Imker betreuen. Wir hatten uns als Programm überlegt, mit den Kindern Samenkugeln (Samenbomben, seedbombs,...) zu basteln. Es handelt sich um aus Erde und Ton geformte Kugeln, welche regionale Pflanzensamen enthalten. Die Idee der Saatkugeln kommt mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Nordamerika der 70er Jahre.
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Schon 2016 mussten wir uns fragen: Gegen was wird hier wohl in die Blüte gespritzt? Auch am 5. Mai 2023, bei schönstem Wetter, leichtem Wind, um 15 Uhr fährt ein Traktor mit Giftspritze über den blühenden Raps bei Maustrenk? Ob das unsere Bienen mögen? Leider achten manche Landwirte bis heute nicht auf insektenfreundliche Uhrzeiten beim Pflanzenschutz. Für uns Imker bedeutet so eine Beobachtung immer Ungewissheit und Sorge. Wir können nicht bei jedem Bauern mit Spritze am Traktor stehenbleiben und fragen, was genau er da gerade macht. Gerne zitiere ich hier eine Veröffentlichung der Landwirtschaftskammer Österreich - LKO:


