Die alljährliche Vorsorgeuntersuchung unserer Bienenvölker auf Amerikanische Faulbrut (anzeigepflichtige Bienenseuche) ist ein zentraler Baustein für eine gesunde Imkerei. Diese hochansteckende, bakterielle Brutkrankheit kann sich sonst unbemerkt ausbreiten und ganze Bestände gefährden, wenn sie nicht frühzeitig erkannt wird. Regelmäßige Untersuchungen ermöglichen es uns aber, Infektionen bereits im Anfangsstadium festzustellen und gezielt Maßnahmen zu ergreifen, bevor größere Schäden entstehen.
Wir sammeln dazu eine Gemüllprobe (nur Wachsbrösel, ohne tote Bienen) vom Boden in jedem Volk ein, machen daraus eine Sammelprobe pro Stand und senden diese an ein spezialisiertes Labor. Dort werden Kulturen angesetzt und die Proben analysiert. Im besten Fall - wie bisher jedes Jahr - erhalten wir einige Wochen später einen negativen Befund (Anm.: Das ist in diesem Fall für uns positiv, weil die Seuche nicht nachweisbar war).


