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Die Fachtagung des Österreichischen Erwerbsimkerbunds gilt seit vielen Jahren für Imker in ganz Europa als eine der wichtigsten Veranstaltungen. Eine große Messe mit allen relevanten Händlern, Produzenten und Interessensvertretern, Fachvorträge am laufenden Band und die Möglichkeit, das Who is Who der Szene persönlich zu treffen.
Imkermeister Franz Obendorfer ist Mitglied im ÖEIB und war selbstverständlich auch heuer wieder vor Ort in Wels dabei. Es war ein toller Tag mit Gelegenheit, viele Freundschaften und Kontakte zu pflegen und spannenden Vorträgen zu lauschen. Highlight waren Informationen zur Bedrohung durch die Tropilaelaps-Milbe, sowie eine Studienpräsentation zum CO₂-Fußabdruck von österreichischem Honig.
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Das Team der Bio-Imkerei Obendorfer hat am 6. Februar 2026 beim Roten Kreuz Zistersdorf an einem 8-stündigen Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen. Ziel war es, das eigene Wissen aufzufrischen und mehr Sicherheit für den Ernstfall zu gewinnen – im Betrieb, im Alltag und in unerwarteten Notfallsituationen. Laut Rotem Kreuz sind diese Kurse besonders praxisnah aufgebaut und vermitteln jene Maßnahmen, die bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes entscheidend sind.
Darüber hinaus erhielten wir einen Überblick über häufige medizinische Notfälle und typische Verletzungen. Besprochen und geübt wurden unter anderem Erste Hilfe bei Herzinfarkt, Schlaganfall und Unter- oder Überzuckerung sowie die Versorgung von Wunden, Verbrennungen, Nasenbluten und Knochen- bzw. Gelenksverletzungen. Der Kurs hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, in einer Notsituation ruhig zu bleiben, rasch zu handeln und mit einfachen Maßnahmen wirksam helfen zu können.
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Über die Wintermonate hat Imkermeister Obendorfer einen neuen Vortrag über Gudio Sklenars Lebenswerk zusammengestellt. Er hat dazu viele Details aus der Geschichte der berühmten Sklenarbiene, sowie bisher völlig unbekannte Fotos ausgegraben. Die Recherchen haben sich definitiv ausgezahlt! Am 21. Februrar 2026 erwartet die Besucher der Premiere in Seebarn eine spannende Präsentation mit Einblicken in das Leben und Wirken eines der größten Bienenzüchters der Geschichte.
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Die alljährliche Vorsorgeuntersuchung unserer Bienenvölker auf Amerikanische Faulbrut (anzeigepflichtige Bienenseuche) ist ein zentraler Baustein für eine gesunde Imkerei. Diese hochansteckende, bakterielle Brutkrankheit kann sich sonst unbemerkt ausbreiten und ganze Bestände gefährden, wenn sie nicht frühzeitig erkannt wird. Regelmäßige Untersuchungen ermöglichen es uns aber, Infektionen bereits im Anfangsstadium festzustellen und gezielt Maßnahmen zu ergreifen, bevor größere Schäden entstehen.
Wir sammeln dazu eine Gemüllprobe (nur Wachsbrösel, ohne tote Bienen) vom Boden in jedem Volk ein, machen daraus eine Sammelprobe pro Stand und senden diese an ein spezialisiertes Labor. Dort werden Kulturen angesetzt und die Proben analysiert. Im besten Fall - wie bisher jedes Jahr - erhalten wir einige Wochen später einen negativen Befund (Anm.: Das ist in diesem Fall für uns positiv, weil die Seuche nicht nachweisbar war).


