Jungvölker füttern

FO1506140010Heute war wieder einmal die Fütterung unserer Jungvölker auf der Tagesordnung. Es ist zwar so, dass in unserer Region derzeit in der Natur viele Pflanzen blühen und die Bienen entsprechend auch Nektar vorfinden, jedoch unterstützen wir das ohnehin kleine Volk doch erheblich, wenn wir zusätzlich Futter zur Verfügung stellen. Wir wollen ja bis zum Herbst kräftige und vitale Völker heranbilden. Bei uns erfolgt das in Form von Bio-Bienenfutter-Sirup. Da es sich um das gleiche Futter handelt, das wir auch im Spätsommer zur Winterfütterung verwenden, kaufen wir gleich eine größere Menge (mehrere Paletten à ca. 700kg) und lagern es bis dahin. Wäre doch schade, wenn aufgrund von Lieferproblemen im August viele Völker (ver-)hungern. Der Laie wundert sich möglicherweise, ob, wie auf dem Foto zu sehen, der Imker den Sirup einfach über die Bienen leert. Dem ist natürlich nicht so. In den Bienenstöcken befinden sich sogenannte Futtertaschen und in diese wird der Sirup mit Gießkanne eingefüllt.

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Honigsaison 2015 eröffnet

fo1505190009Der Raps ist inzwischen größtenteils verblüht und bevor die Akazie in Vollblüte steht war es an der Zeit, die erste Ernte in diesem Jahr zu schleudern. Für das ungewöhnlich kalte Frühjahr sind wir mit dem Ertrag einigermaßen zufrieden. Man muss sich ohnehin der Natur fügen und kann höchstens versuchen auf der imkerlichen Seite Fehler zu vermeiden. Gegen Klima und Wetter gibt es (Gott sei Dank) kein Rezept. Nun wird der Honig einige Tage lang geklärt und dann werden wir, bei beginnender Kristallisation, anfangen den Honig zu rühren um schlussendlich die gewohnt angenehm cremige Konsistenz zu erreichen. Dann wird abgefüllt und schon gibt es den ersten 2015er Blütengold Bio-Honig der Sorte Frühtracht mit Raps.

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Königinnenzucht für die nächste Saison

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Nur wenige Monate im Jahresverlauf eignen sich für eine erfolgreiche Königinnenzucht. Durch Selektion, vor allem in Richtung Honigleistung, wählt der Imker schon jetzt die "Rennpferde" der nächsten Saison aus. Das erfolgt bei uns in der Praxis durch die Entnahme von Zuchtstoff (ca. 1,5 Tage alte Larven) aus besonders leistungsfähigen Wirtschaftsvölkern. Dafür sind ruhige Hände und gute Augen von größter Notwendigkeit. Nach Umlarven in einen Zuchtrahmen wird dieser in ein weiselloses, starkes Pflegevolk verbracht. Ein paar Tage später haben die Pflegebienen die Larven bereits ordentlich mit Gelée Royale gefüttert und schöne Weiselzellen herum gebaut. Nach ca. 12 Tagen schlüpft die neue Königinnengeneration und wird in neue Ablegervölker oder Begattungskästen übersiedelt. Dort findet in den kommenden Tagen der Hochzeitsflug statt. Wenn alles geklappt hat, beginnen die neuen Königinnen gut 3 Wochen nach dem Umlarven mit der Eilage und gelten somit als vollwertige, begattete Königinnen.

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Frühjahrsrevision

IMG 1866Heute war für uns große Frühjahrsrevision angesagt. Dabei werden alle Bienenvölker auf Futterreserven geprüft und der Imker schaut sich genau an, ob überall Königinnen vorhanden sind. Auch auf typische Krankheitsbilder wird geachtet, damit man gegebenenfalls noch rechtzeitig die geeigneten Maßnahmen ergreifen kann. Überschüssiges oder schimmliges Wabenmaterial wird entfernt. Für diesen Eingriff gilt noch mehr als sonst: Störung der Bienen so viel wie notwendig und so wenig wie möglich.
Nun sind die Bienen startklar für den Frühling und alles wartet darauf, dass es rundherum zu blühen beginnt.

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Neue Bienenstöcke für die kommende Saison

beutenbauIm Rahmen der Jahresplanung gilt es für den Imker weitsichtig zu denken. Denn in der Hochsaison ist für manche Arbeiten einfach keine Zeit bzw. ist nicht alles lieferbar, was an Material benötigt wird. In so einem Fall ist dann guter Rat teuer.

Deshalb werden bei uns zum Beispiel im Jänner und Februar neue Beuten (Bienenstöcke) zusammengebaut und anschließend mit Bio-Lasur gestrichen. Weiters wird das im Herbst aus alten Rähmchen ausgeschmolzene Wachs von einem rähmchenWachsverarbeitungsbetrieb in Mittelwände umgearbeitet. Diese werden dann von uns in gereinigte oder neue Rähmchen eingelötet.

Ausserdem bietet sich die kalte Jahreszeit auch zur Fortbildung an. Heuer war das zum Beispiel ein zweiwöchiger Besuch der NÖ Imkerschule Warth im Rahmen der Meisterausbildung.

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