Eine Bienenwabe gehört zu den bekanntesten Strukturen der Natur. Tausende nahezu gleichmäßige, sechseckige Zellen bilden eine leichte und zugleich stabile Konstruktion. Die Bienen verwenden diese Zellen für Honig, Pollen und zur Aufzucht ihres Nachwuchses.
Wie bauen Bienen Waben?
Honigbienen erzeugen das benötigte Wachs selbst. Arbeiterinnen besitzen auf der Unterseite ihres Hinterleibs Wachsdrüsen, aus denen winzige Wachsplättchen austreten. Diese werden mit den Mundwerkzeugen aufgenommen, bearbeitet und Stück für Stück zu neuen Wabenzellen verbaut.
Warum sind Bienenwaben sechseckig?
Die sechseckige Struktur ermöglicht es, eine Fläche vollständig mit gleich großen Zellen zu füllen, ohne Zwischenräume zu hinterlassen. Gleichzeitig entsteht eine stabile Konstruktion mit vergleichsweise geringem Materialeinsatz.
Wie viele Ecken hat eine Bienenwabe?
Eine einzelne typische Wabenzelle besitzt sechs Ecken. Deshalb spricht man von einer hexagonalen beziehungsweise sechseckigen Zellstruktur.
Woraus bestehen Bienenwaben?
Die Grundsubstanz der Waben ist Bienenwachs. Frisch erzeugtes Wachs ist zunächst sehr hell. Durch die Nutzung der Waben, eingelagerten Pollen, Propolis und die Aufzucht von Brut werden ältere Waben mit der Zeit dunkler.
Wofür verwenden Bienen ihre Waben?
Die Wabe ist gewissermaßen Lagerraum, Kinderstube und zentraler Bestandteil des Bienenstocks zugleich. In den Zellen werden Honig und Pollen gespeichert. Andere Bereiche dienen der Königin zur Eiablage und damit der Aufzucht neuer Arbeiterinnen und Drohnen.
Kann man eine Honigwabe essen?
Bei Wabenhonig wird der Honig gemeinsam mit seiner Wabe angeboten. Das Bienenwachs kann dabei mitgekaut werden. Wabenhonig finden Sie – abhängig von der jeweiligen Ernte und Verfügbarkeit – auch in unserem Onlineshop.


